Ich fühle mich momentan so müde und es dringt kein freudiger Gedanke, kein Lächeln zu mir durch. Als läge ein grauer Schleier über mir. Allerdings fühle ich mich auch nicht traurig oder hoffnungslos. Sondern einfach... dumpf.
Der Selbstmord von Robin Williams hat mir sehr zu denken gegeben.
Kann man wirklich geheilt werden von dieser heimtückischen Krankheit? Oder gibt es nur gute Phasen auf die immer wieder schlechtere folgen und man lernt damit zu leben. Oder eben nicht.
Er hat jahrzehntelang gegen seine Süchte und die Depression gekämpft. Und hat doch verloren.
Wie verzweifelt, am Ende seiner Kräfte, muss er gewesen sein, um sich zu erhängen. Mit einem Gürtel. An der Zimmertür. Nicht draußen, im Keller oder auf dem Dachboden. Sondern mit der Gewissheit, dass jemand, der ihm nahesteht oder gar liebt, ihn findet.
Die Hoffnungslosigkeit und der innere Druck müssen so groß gewesen sein, dass er darauf keine Rücksicht nahm. Nicht mehr nehmen konnte.
Ich wünsche seiner Familie viel Kraft. Und auch Mut, um diesen Verlust und die tragische Art seines Dahinscheidens zu verkraften und vor allem nicht selbst daran zu verzweifeln. Mut, um sich den Augen der Öffentlichkeit irgendwann wieder zu stellen. Und ich wünsche Ihnen auch Stärke, um Anfeindungen und Geschmacklosigkeiten, deren Ausmaß an Widerwärtigkeit mir unbegreiflich sind, die Stirn zu bieten, so wie es seine Tochter Zelda tapfer getan hat.
Enge Freunde und Familie leiden mit den Betroffenen. Sie können aber nur vom Spielfeldrand aus beobachten und aufmuntern, aber nie wirklich eingreifen, demjenigen die Last abnehmen oder die
Qual ersparen. Für viele auch eine Situation, mit der schwer umzugehen ist. Dass man einer geliebten Person helfen will, aber nicht kann. Dass man selbst so hilf- und machtlos ist und zusehen muss, wie derjenige langsam zugrunde geht, wie eine Blume ohne Sonnenlicht.
Aber wichtig ist, dass sie dennoch da sind. Und auch bleiben. Sich eben nicht abwenden oder wegschauen. Denjenigen aufgeben.
Keine Forderungen stellen wie z.B. ,,Wenn ich mich mit dir treffe, kannst Du ja wenigstens auch mal lachen." ,,Jetzt bist Du doch gerade nicht allein, also muss es Dir doch jetzt besser gehen."
Oder mein Lieblingssatz: ,,Den Menschen in anderen Teilen der Welt geht es viel schlechter als Dir. Du hast doch gar keinen Grund dafür deprimiert zu sein."
Ja, danke. Wie gut, dass Du mir das gesagt hast, alleine wäre ich Dummchen nie auf diese Idee gekommen es von dieser Seite aus zu sehen. Jetzt fühle ich mich doch gleich besser und - WUSCH -
die Depression hat sich auch direkt verzogen nach diesen weisen Worten. Yay!!!
Hallo?! Ich leide an einer Depression, aber ich bin nicht blöd! Und ich lebe auch nicht hinterm Mond oder wurde die letzten 30 Jahre von Wölfen fernab der Zivilisation großgezogen. Ich weiß, dass es anderen Menschen sehr viel schlechter geht als mir. ES ÄNDERT ABER NICHTS AN MEINEM ZUSTAND!
Solche Sprüche helfen nicht!!! Ganz im Gegenteil. Sie erhöhen nur den Druck, der ohnehin schon immens auf einem lastet, eben weil man nicht so sein will, aber halt momentan nicht anders sein kann. Klar will derjenige raus aus dieser Scheiße, aber weiß nicht wie. Und solche Sprüche führen dazu, dass erkrankte Personen sich noch mehr zurückziehen, sich isolieren und somit noch mehr in den Sog der Depression geraten.
Liebe Freunde, bitte erwartet keine 360 Grad Wende in der Stimmung eures Gegenübers. Derjenige ist, je nach Schwere der Depression, zu sehr gefangen in dieser grauen Tristesse, als dass er darauf
noch großen Einfluss hätte. Jedes Lächeln fällt dann schwer.
Ihr seid Freunde, ihr müsst keine Masken tragen und euch gegenseitig vorspielen, wie itzi bitzi supi alles ist. Wenn man jemandem sein wahres Gesicht zeigen kann, sei es auch gegenwärtig noch so traurig, dann ist dies doch bei engen Freunden und Familie. Einfach man selbst sein können.
Seid bitte einfach nur da. Hört zu. Gebt uns nicht auf!! Wir können es vielleicht nicht zeigen in diesem Moment, aber wir sind unfassbar froh, dass ihr da seid. Und uns nicht alleine lasst.
Um nicht selbst in den Sog der Erkrankung zu stürzen, müssen sich nicht selten natürlich auch Familie und Freunde schützen. Jeder, der einem depressiven Freund oder Familienmitglied beisteht, sollte sich daher nicht davor scheuen selbst Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn das Gefühl
aufkommt, er oder sie kann es alleine nicht schaffen. Sei es in einer Selbsthilfegruppe für Angehörige oder in einer Therapie. Daran ist nichts verwerfliches und zeugt von einem guten Selbstwertgefühl, d.h. sich selbst soviel wert zu sein, dass man seine Grenzen anerkennt und sich helfen lässt und diese Hilfe auch annimmt.
Wie Xavier Naidoo es so schön besingt: Alles kann besser werden! Oder wie De Höhner es singen: Echte Fründe stohn zusamme (Echte Freunde halten zusammen) :-)
Hier noch das Video von Xavier Naidoo und Söhne Mannheims mit dem Titel Alles kann besser werden!
https://m.youtube.com/watch?v=wMIGQp4YhuU
Freiheit
Donnerstag, 14. August 2014
Dienstag, 12. August 2014
Oh Käptain, mein Käptain
Robin Williams ist tot. Vermutlich Selbstmord. Er habe unter starken Depressionen gelitten, teilte seine Sprecherin mit. Obwohl ich nie die Ehre hatte, ihn persönlich kennenzulernen, hat mich die Nachricht seines Todes berührt. Ich bin traurig. Über den Tod einer Person, die ich nicht kannte, aber dessen Filme mich mein Leben lang begleitet haben. So viele Gedanken schwirren mir durch den Kopf, aber ich bekomme nur wenige zu fassen und kann sie niederschreiben.
Ich lese die vielen Artikel, die hinsichtlich seines Todes veröffentlicht wurden. Und die Kommentare darunter. Die meisten wohlwollend, aber auch einige, so absolut unsensibel und einfach nur unglaublich dumm. Obwohl wir im 21. Jahrhundert leben und Wissen für jedermann so einfach zugänglich ist, gibt es noch immer Ignoranten, die wirklich denken, eine Depression habe etwas mit einfachem deprimiert sein zu tun oder mal einen schlechten Tag haben.
Die Tragik, die hinter seinem Tod steckt, lässt mich hoffen, dass die Krankheit Depression nun auch bei den letzten Zweiflern als solche anerkannt wird - als Krankheit. Nicht ein Sinneswandel oder ein sich mal schlecht fühlen, sondern eine ernstzunehmende Krankheit, die auch, wie hier, Menschleben kostet.
Niemand, der gesund und glücklich ist, nimmt sich freiwillig das Leben. NIEMAND!
Es steckt ein langer Leidensweg dahinter, mit Höhen und unendlichen Tiefen. Deinen Gedanken, die dein bester Freund, aber auch schlimmster Feind sein können. Wie bekämpfst und besiegst du etwas, das in dir selbst entspringt. Du kannst nicht davonlaufen, dich nicht verstecken. Du kannst bis ans Ende der Welt flüchten, es wird dir nichts bringen. Du kannst mit dem Kopf gegen die Wand schlagen, dir die Arme blutig kratzen, schreien, bitten und betteln. Es wird sich nichts ändern, nicht weggehen. Denn es ist in Dir. Und bevor du nicht lernst, dich diesen eigenen inneren Dämonen zu
stellen und nicht mehr wegzulaufen, werden sie dich kriegen. Dich einholen. Immer und überall.
Und diese Krankheit kann jeden treffen - keiner kann sich mit 100%er Garantie sicher sein, nicht einmal im Leben an einer Depression zu erkranken. Es ist egal, welche Hautfarbe man hat, ob arm oder reich, häßlich, hübsch, dick oder dünn, dumm oder intelligent. Es kann jeden treffen.
Wer denkt schon bei einem Komiker daran, dass er an Depressionen leidet. Er, der als Improvisationskünstler begonnen hat. Dessen täglich Brot es war, andere zum Lachen zu bringen.
Schon in seiner Alkohol- und Kokainsucht zeigte sich, wie verwundet seine Seele schon damals war. Er hat dazu gestanden, obwohl es für ihn, als Person des öffentlichen Lebens, sicher nicht einfach war, vor allem mit den Reaktionen zurechtzukommen, die sicher nicht alle wohlwollend waren.
Er, der gefeierte Hollywoodstar, dessen lustige Fassade erste Risse bekam und zeigte, dass sich noch
jemand anders dahinter verbarg. Jemand, der wusste, wie tief man fallen kann. Und wie viel Kraft es kostet immer wieder aufzustehen. Weiterzumachen. Gute Phasen zu haben. Und dann wieder schlechte. Zu lächeln, obwohl man weinen möchte. Durchzuhalten, obwohl die Reserven aufgebraucht sind. So zu tun, als würde man dazugehören.
Mit dieser, seiner letzten Tat, hat er gezeigt, wie groß die Verzweiflung wirklich war.
Der letzte Vorhang ist gefallen.
Und egal, wie breit das Lächeln deines Gegenüber auch sein mag, Du weißt nie was sich dahinter verbirgt.
Ich lese die vielen Artikel, die hinsichtlich seines Todes veröffentlicht wurden. Und die Kommentare darunter. Die meisten wohlwollend, aber auch einige, so absolut unsensibel und einfach nur unglaublich dumm. Obwohl wir im 21. Jahrhundert leben und Wissen für jedermann so einfach zugänglich ist, gibt es noch immer Ignoranten, die wirklich denken, eine Depression habe etwas mit einfachem deprimiert sein zu tun oder mal einen schlechten Tag haben.
Die Tragik, die hinter seinem Tod steckt, lässt mich hoffen, dass die Krankheit Depression nun auch bei den letzten Zweiflern als solche anerkannt wird - als Krankheit. Nicht ein Sinneswandel oder ein sich mal schlecht fühlen, sondern eine ernstzunehmende Krankheit, die auch, wie hier, Menschleben kostet.
Niemand, der gesund und glücklich ist, nimmt sich freiwillig das Leben. NIEMAND!
Es steckt ein langer Leidensweg dahinter, mit Höhen und unendlichen Tiefen. Deinen Gedanken, die dein bester Freund, aber auch schlimmster Feind sein können. Wie bekämpfst und besiegst du etwas, das in dir selbst entspringt. Du kannst nicht davonlaufen, dich nicht verstecken. Du kannst bis ans Ende der Welt flüchten, es wird dir nichts bringen. Du kannst mit dem Kopf gegen die Wand schlagen, dir die Arme blutig kratzen, schreien, bitten und betteln. Es wird sich nichts ändern, nicht weggehen. Denn es ist in Dir. Und bevor du nicht lernst, dich diesen eigenen inneren Dämonen zu
stellen und nicht mehr wegzulaufen, werden sie dich kriegen. Dich einholen. Immer und überall.
Und diese Krankheit kann jeden treffen - keiner kann sich mit 100%er Garantie sicher sein, nicht einmal im Leben an einer Depression zu erkranken. Es ist egal, welche Hautfarbe man hat, ob arm oder reich, häßlich, hübsch, dick oder dünn, dumm oder intelligent. Es kann jeden treffen.
Wer denkt schon bei einem Komiker daran, dass er an Depressionen leidet. Er, der als Improvisationskünstler begonnen hat. Dessen täglich Brot es war, andere zum Lachen zu bringen.
Schon in seiner Alkohol- und Kokainsucht zeigte sich, wie verwundet seine Seele schon damals war. Er hat dazu gestanden, obwohl es für ihn, als Person des öffentlichen Lebens, sicher nicht einfach war, vor allem mit den Reaktionen zurechtzukommen, die sicher nicht alle wohlwollend waren.
Er, der gefeierte Hollywoodstar, dessen lustige Fassade erste Risse bekam und zeigte, dass sich noch
jemand anders dahinter verbarg. Jemand, der wusste, wie tief man fallen kann. Und wie viel Kraft es kostet immer wieder aufzustehen. Weiterzumachen. Gute Phasen zu haben. Und dann wieder schlechte. Zu lächeln, obwohl man weinen möchte. Durchzuhalten, obwohl die Reserven aufgebraucht sind. So zu tun, als würde man dazugehören.
Mit dieser, seiner letzten Tat, hat er gezeigt, wie groß die Verzweiflung wirklich war.
Der letzte Vorhang ist gefallen.
Und egal, wie breit das Lächeln deines Gegenüber auch sein mag, Du weißt nie was sich dahinter verbirgt.
Samstag, 9. August 2014
Allein
Das Leben ist draußen, ich bin hier drin,
also sag mir, wo ist da noch der Sinn?
Ich höre das Jauchzen, das Lachen, das Schrein,
aber was soll's, denn ich bin allein.
Es gibt Tage, so herrlich und rein,
ach, könnt's doch bloß für immer so sein.
Ich lausche den Stimmen, den Vögeln, dem Wind,
warum ist's mir nur nicht anders bestimmt?
Unterm schlechten Stern sei ich geboren,
fühle ich mich deswegen oft so verloren?
Ich kann lachen und tanzen, wüten und schrein,
es ändert sich nichts, denn ich bleib trotzdem ganz
allein.........
also sag mir, wo ist da noch der Sinn?
Ich höre das Jauchzen, das Lachen, das Schrein,
aber was soll's, denn ich bin allein.
Es gibt Tage, so herrlich und rein,
ach, könnt's doch bloß für immer so sein.
Ich lausche den Stimmen, den Vögeln, dem Wind,
warum ist's mir nur nicht anders bestimmt?
Unterm schlechten Stern sei ich geboren,
fühle ich mich deswegen oft so verloren?
Ich kann lachen und tanzen, wüten und schrein,
es ändert sich nichts, denn ich bleib trotzdem ganz
allein.........
Mittwoch, 30. Juli 2014
Zacharias - (fast) allein Zuhaus'
Da Erna von heute bis Freitag mit ihrer VHS Senioren-Gruppe im Allgäu unterwegs ist, habe ich hinsichtlich der Angst momentan etwas mehr Ruhe. Mit strikten Instruktionen und einer Tierärzte-Notrufnummern-Liste hat sie Zacharias schweren Herzens in meine Obhut gegeben.
Trotzdem hat sie mich heute schon 5x angerufen und sich nach ihm erkundigt (woher hat sie eigentlich ein Handy??) und mir aufs Gramm genug erklärt, was Zachilein wann und in welchem Dünstgrad gegart essen darf. Als es mir dann irgendwann reichte und ich meinte, er könnte ruhig mal einen Tag ohne Futter auskommen und sowieso eine Diät vertragen, stand sie kurz vor der Schnappatmung und drohte ihre Reise abzubrechen. Mit erhobener, bebender Stimme erklärte sie mir, dass für sein genährtes Erscheinungsbild nur seine schweren Knochen und der dichte Fellwuchs verantwortlich seien. Außerdem habe er es an den Drüsen.
DAS habe ich auch schon bemerkt, besonders eine Drüse arbeitet bei ihm auf Hochtouren - die Analdrüse. Jetzt weiß ich auch warum Erna, egal ob Sommer oder Winter, immer bei offenem Fenster schläft. Von wegen Frischluftfanatiker! Pure Überlebensnotwendigkeit!!
Als er es sich eben neben mir im Bett gemütlich machte, kam mir plötzlich eine Duftwolke entgegen, die es in sich hatte. Ich muss wohl kurz das Bewusstsein verloren haben, denn als ich wieder zu mir kam, lag er auf meinem Bauch, schnurrte und starrte mich mit schiefgelegtem Kopf und großen Augen an, so als wolle er mir sagen ,Na, Kleine, jetzt weißte, wer hier der Boss ist'.
Ich kann es nicht fassen - unterdrückt in den eigenen vier Wänden! Von einer Katze mit schweren Knochen und Verdauungsproblemen.
Trotzdem hat sie mich heute schon 5x angerufen und sich nach ihm erkundigt (woher hat sie eigentlich ein Handy??) und mir aufs Gramm genug erklärt, was Zachilein wann und in welchem Dünstgrad gegart essen darf. Als es mir dann irgendwann reichte und ich meinte, er könnte ruhig mal einen Tag ohne Futter auskommen und sowieso eine Diät vertragen, stand sie kurz vor der Schnappatmung und drohte ihre Reise abzubrechen. Mit erhobener, bebender Stimme erklärte sie mir, dass für sein genährtes Erscheinungsbild nur seine schweren Knochen und der dichte Fellwuchs verantwortlich seien. Außerdem habe er es an den Drüsen.
DAS habe ich auch schon bemerkt, besonders eine Drüse arbeitet bei ihm auf Hochtouren - die Analdrüse. Jetzt weiß ich auch warum Erna, egal ob Sommer oder Winter, immer bei offenem Fenster schläft. Von wegen Frischluftfanatiker! Pure Überlebensnotwendigkeit!!
Als er es sich eben neben mir im Bett gemütlich machte, kam mir plötzlich eine Duftwolke entgegen, die es in sich hatte. Ich muss wohl kurz das Bewusstsein verloren haben, denn als ich wieder zu mir kam, lag er auf meinem Bauch, schnurrte und starrte mich mit schiefgelegtem Kopf und großen Augen an, so als wolle er mir sagen ,Na, Kleine, jetzt weißte, wer hier der Boss ist'.
Ich kann es nicht fassen - unterdrückt in den eigenen vier Wänden! Von einer Katze mit schweren Knochen und Verdauungsproblemen.
Dabei dürfte er die gar nicht haben, denn er bekommt schließlich nur á la carte serviert. Heute wurde beispielsweise angerichtet: Reis mit gedünstetem Nordfriesischen Hühnerfleisch aus Bio-Haltung, serviert auf feinstem Milchschäumchen (extra Katzenmilch - versteht sich), garniert mit Petersilienraspeln. Und das alles für die Katz'!!!! Und was noch schlimmer ist: Ich koch's, pardon dünste, es auch noch!! Gott bewahre, dass Kater's Gaumen mit herkömmlichem Katzenfutter in Berührung kommt. Wahrscheinlich würde er direkt einen toxischen Schock erleiden.
Und ich - ich komme jeden Abend nach Hause und was hat Erna für mich gekocht - nichts. Null. Niente. Auf meine Frage hin, wann sie denn gedenke, sich am Haushalt, sprich abendliches Kochen, zu beteiligen, sagt sie doch glad zu mir, dass Essen nach 18.00 Uhr eh nicht gut für mich sei. Schließlich sei ich nun in einem Alter, wo es leichter ansetzt. Und Single wäre ich ja obendrein auch noch.
Sie sollte Motivationscoach werden, meine liebe Erna. Die Brücken in der näheren Umgebung
müssten wegen Überfüllung geschlossen werden - zulässige Maximalbelastung überschritten.
Dienstag, 29. Juli 2014
Ja!!!!!
Meine Laune hat sich in den letzten beiden Tagen nicht drastisch gebessert und als ich so gedankenverloren im Bus nach Hause saß und ich nach wie vor grübelte, was mich wohl aufmuntern könnte, wenn ich erstmal zu Hause bin, sah ich mich im Bus um und bemerkte, dass alle Leute im Bus, die ich sehen konnte, einen griesgrämigen, niedergeschlagenen Eindruck machten. Egal, ob sie Musik hörten, SMS schrieben oder aus dem Fenster schauten.
Es war niemand dabei, dessen Augen vor Fröhlichkeit blitzten oder sich auch nur eine annähernd positive Regung im Gesicht zeigte. Keiner schien fröhlichen, beschwingten Gedanken nachzuhängen. Alle wirkten grau und eintönig. Einfach trist. Gelangweilt. In ihrer Eintönigkeit gefangen.
Als ich damals aus Australien zurückkam und in Frankfurt in den ICE nach Hause stieg, ist mir schlagartig bewusst geworden, wo ich mich wieder befinde. Während in Australien, zumindest damals, alle Leute sehr hilfsbereit waren, hat hier keiner gefragt, ob er mir mit meinem schweren Rucksack helfen könne. Und in der 4er Sitzgruppe schräg gegenüber von mir, saß ein Grüppchen älterer Damen und unterhielten sich angeregt muteinander. Aber nicht etwa wie sehr sie sich auf die gemeinsame Tour freuen oder wie schön es ist, dass sie alle noch fit genug sind, um etwas zusammen unternehmen zu können. Nein, sie haben sich gegenseitig ihre Wehwehchen und Beschwerden geklagt.
Auch im Bus höre ich meist nur solche Gespräche der älteren Generationen. Entweder über Krankheiten, die miese Politik oder wer wieder gestorben ist. Selbst, wenn ich zu Besuch bei meinen Großeltern war, wurde meist nur darüber geredet. Die positiven Erinnerungen lagen, wenn überhaupt, alle in der Vergangenheit. Hatte ich vorher noch eine neutrale Grundstimmung, kam ich mit betrübten Gedanken wieder nach Hause.
Es war niemand dabei, dessen Augen vor Fröhlichkeit blitzten oder sich auch nur eine annähernd positive Regung im Gesicht zeigte. Keiner schien fröhlichen, beschwingten Gedanken nachzuhängen. Alle wirkten grau und eintönig. Einfach trist. Gelangweilt. In ihrer Eintönigkeit gefangen.
Als ich damals aus Australien zurückkam und in Frankfurt in den ICE nach Hause stieg, ist mir schlagartig bewusst geworden, wo ich mich wieder befinde. Während in Australien, zumindest damals, alle Leute sehr hilfsbereit waren, hat hier keiner gefragt, ob er mir mit meinem schweren Rucksack helfen könne. Und in der 4er Sitzgruppe schräg gegenüber von mir, saß ein Grüppchen älterer Damen und unterhielten sich angeregt muteinander. Aber nicht etwa wie sehr sie sich auf die gemeinsame Tour freuen oder wie schön es ist, dass sie alle noch fit genug sind, um etwas zusammen unternehmen zu können. Nein, sie haben sich gegenseitig ihre Wehwehchen und Beschwerden geklagt.
Auch im Bus höre ich meist nur solche Gespräche der älteren Generationen. Entweder über Krankheiten, die miese Politik oder wer wieder gestorben ist. Selbst, wenn ich zu Besuch bei meinen Großeltern war, wurde meist nur darüber geredet. Die positiven Erinnerungen lagen, wenn überhaupt, alle in der Vergangenheit. Hatte ich vorher noch eine neutrale Grundstimmung, kam ich mit betrübten Gedanken wieder nach Hause.
Ok, wir haben nicht die südländische Leichtigkeit. Bei uns heißt es ,Was Du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen' anstatt ,mañana mañana' wie man es oft in Spanien zu hören bekommt ;-)
Aber manchmal habe ich das Gefühl, dass es bei uns noch tiefer geht. Dass sich hier auf Grund der Greueltaten, die im 2. Weltkrieg geschehen sind, ein ,schlechtes Gewissen' bzw. eine Freudlosigkeit eingebürgert hat, das und die von Generation zu Generation, auch unbewusst, weitergegeben wird. Als würde es sich als Deutscher nicht schicken fröhlich zu sein, nach allem was passiert ist.
Da Kinder sich das Verhalten der Eltern abschauen und übernehmen, wäre das evtl. eine Erklärung.
Liegt es bei uns Deutschen also in den Genen pessimistisch zu sein? Wenn man sich die Gesichter der Menschen, die einem tagtäglich begegnen mal anschaut, könnte man es fast meinen. Ich selbst bilde da keine Ausnahme. Als ich im letzten Jahr mit meinem Ex-Freund ein mit ihm befreundetes Paar
zum ersten Mal besuchte, erzählte er mir nachher, dass sein Freund ihn fragte, warum ich so traurig
gucke. Und mein Ex antwortete, ich schaue immer so. Und als ich letztens auf dem Weg zu meiner Therapeutin war, rief eine Punkerin mir hinterher, ich solle doch mal lächeln, dann käme vielleicht die Sonne raus. Mir war in beiden Fällen nicht bewusst, dass ich so bedröppelt dreinschaue.
Wenn ich nicht gut drauf bin, sieht man mir das an. Im Büro kann ich mich, wenn Gäste kommen, ganz gut zusammenreißen. Aber in der Freizeit ist es mir oft einfach zu anstrengend noch ein happy
face zu machen, obwohl ich lieber heulen würde. Ich bin halt keine Schauspielerin.
Aber ich muss auch zugeben, dass ich meinen negativen Gedanken keinen Einhalt gebiete. Einfach mal ,STOP' sage und sie in eine positive Richtung lenke. Das ist mir meistens zu anstrengend, gestehe ich ehrlich. Denn ich bin auch ein kleines Faultier, das in solchen Situationen mit dem Schweinehund auf Du und Du ist. Und ich bin es gewohnt negativ zu sein und suhle mich darin, obwohl ich lieber zufrieden und glücklich wäre. Aber ohne Anstrengung und bitte heute noch - zack zack!!
Vorgenommen hatte ich mir, dass ich jeden Abend vorm Schlafengehen mir drei Dinge aufschreibe für die ich am vergangenen Tag dankbar bin. Nur drei Dinge! Ich habe mir extra ein kleines schönes Notizbüchlein gekauft, um dort alles reinzuschreiben. Es liegt auch neben meinem Bett. Aber selbst dazu kann ich mich nicht aufraffen. Und es liegt NEBEN MEINEM BETT!!!! Also habe ich drei Dinge abends zu mir gesagt für was ich dankbar war, aber selbst das ist wieder im Sande verlaufen.
In dem Meditationsbuch heißt es, man benötige Selbstdisziplin, um bei der Meditation am Ball zu bleiben, so dass man irgendwann Resultate erfährt. Und genau das brauche ich - Selbstdisziplin.
Ich bin zwar auch jetzt schon total diszipliniert, wenn es da drum geht mich selbst fertigzumachen und wirklich masochistisch zu sein. Aber sobald es darum geht Disziplin in etwas zu entwickeln, was gut für mich ist - Fehlanzeige!! Da sind Faultier und Schweinehund BFF (best friends forever).
Um mich etwas aufzumuntern habe ich eben den Film ,Der Ja-Sager' mit Jim Carey geguckt. Ich finde diesen Film super und obwohl ich ihn schon mehrmals gesehen habe, kann ich ihn mir immer wieder anschauen, auch weil ich Zooey Deschanel toll finde, aber vor allem, weil er eine so positive Botschaft hat und mich immer wieder zum Lachen bringt.
JA!!!! Bejahe das Leben!
Auch wenn Jim Carey es in diesem Film maßlos übertreibt, ist der Grundgedanke doch gut. Alles zuerst positiv sehen und nicht direkt das schlimmste annehmen. Dann widerfahren einem auch positive Dinge. Wie man es in den Wald hinein ruft, so schallt es hinaus. Oder die Kraft der Anziehung, sprich, wenn man sich nur negatives vorstellt, widerfährt einem auch nur negatives. Man zieht es förmlich an.
Es kostet viel Übung, Kraft, Mut und Ausdauer seine Gedankenwelt umzupolen. In einem Buch habe ich gelesen, dass sich erst neue Nervenbahnen im Gehirn bilden müssen, damit man auf Dauer seine eingefahrenen Trampelpfade verlassen kann. Ich selbst stehe erst am Anfang und habe einen weiten Weg vor mir. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass es die Kraft und Anstrengung letzten Endes wert ist. Denn keiner kann widersprechen, wenn ich sage, dass positive Gedanken 1000x angenehmer sind, als negative.
Ich möchte zukünftig mehr darauf achten, was ich denke und ggfs. die Richtung korrigieren. Dann klappt das auch mit dem freundlichen Gesichtsausdruck :-)
Lied: Don't worry , be happy von Bobby McFerrin
Aber manchmal habe ich das Gefühl, dass es bei uns noch tiefer geht. Dass sich hier auf Grund der Greueltaten, die im 2. Weltkrieg geschehen sind, ein ,schlechtes Gewissen' bzw. eine Freudlosigkeit eingebürgert hat, das und die von Generation zu Generation, auch unbewusst, weitergegeben wird. Als würde es sich als Deutscher nicht schicken fröhlich zu sein, nach allem was passiert ist.
Da Kinder sich das Verhalten der Eltern abschauen und übernehmen, wäre das evtl. eine Erklärung.
Liegt es bei uns Deutschen also in den Genen pessimistisch zu sein? Wenn man sich die Gesichter der Menschen, die einem tagtäglich begegnen mal anschaut, könnte man es fast meinen. Ich selbst bilde da keine Ausnahme. Als ich im letzten Jahr mit meinem Ex-Freund ein mit ihm befreundetes Paar
zum ersten Mal besuchte, erzählte er mir nachher, dass sein Freund ihn fragte, warum ich so traurig
gucke. Und mein Ex antwortete, ich schaue immer so. Und als ich letztens auf dem Weg zu meiner Therapeutin war, rief eine Punkerin mir hinterher, ich solle doch mal lächeln, dann käme vielleicht die Sonne raus. Mir war in beiden Fällen nicht bewusst, dass ich so bedröppelt dreinschaue.
Wenn ich nicht gut drauf bin, sieht man mir das an. Im Büro kann ich mich, wenn Gäste kommen, ganz gut zusammenreißen. Aber in der Freizeit ist es mir oft einfach zu anstrengend noch ein happy
face zu machen, obwohl ich lieber heulen würde. Ich bin halt keine Schauspielerin.
Aber ich muss auch zugeben, dass ich meinen negativen Gedanken keinen Einhalt gebiete. Einfach mal ,STOP' sage und sie in eine positive Richtung lenke. Das ist mir meistens zu anstrengend, gestehe ich ehrlich. Denn ich bin auch ein kleines Faultier, das in solchen Situationen mit dem Schweinehund auf Du und Du ist. Und ich bin es gewohnt negativ zu sein und suhle mich darin, obwohl ich lieber zufrieden und glücklich wäre. Aber ohne Anstrengung und bitte heute noch - zack zack!!
Vorgenommen hatte ich mir, dass ich jeden Abend vorm Schlafengehen mir drei Dinge aufschreibe für die ich am vergangenen Tag dankbar bin. Nur drei Dinge! Ich habe mir extra ein kleines schönes Notizbüchlein gekauft, um dort alles reinzuschreiben. Es liegt auch neben meinem Bett. Aber selbst dazu kann ich mich nicht aufraffen. Und es liegt NEBEN MEINEM BETT!!!! Also habe ich drei Dinge abends zu mir gesagt für was ich dankbar war, aber selbst das ist wieder im Sande verlaufen.
In dem Meditationsbuch heißt es, man benötige Selbstdisziplin, um bei der Meditation am Ball zu bleiben, so dass man irgendwann Resultate erfährt. Und genau das brauche ich - Selbstdisziplin.
Ich bin zwar auch jetzt schon total diszipliniert, wenn es da drum geht mich selbst fertigzumachen und wirklich masochistisch zu sein. Aber sobald es darum geht Disziplin in etwas zu entwickeln, was gut für mich ist - Fehlanzeige!! Da sind Faultier und Schweinehund BFF (best friends forever).
Um mich etwas aufzumuntern habe ich eben den Film ,Der Ja-Sager' mit Jim Carey geguckt. Ich finde diesen Film super und obwohl ich ihn schon mehrmals gesehen habe, kann ich ihn mir immer wieder anschauen, auch weil ich Zooey Deschanel toll finde, aber vor allem, weil er eine so positive Botschaft hat und mich immer wieder zum Lachen bringt.
JA!!!! Bejahe das Leben!
Auch wenn Jim Carey es in diesem Film maßlos übertreibt, ist der Grundgedanke doch gut. Alles zuerst positiv sehen und nicht direkt das schlimmste annehmen. Dann widerfahren einem auch positive Dinge. Wie man es in den Wald hinein ruft, so schallt es hinaus. Oder die Kraft der Anziehung, sprich, wenn man sich nur negatives vorstellt, widerfährt einem auch nur negatives. Man zieht es förmlich an.
Es kostet viel Übung, Kraft, Mut und Ausdauer seine Gedankenwelt umzupolen. In einem Buch habe ich gelesen, dass sich erst neue Nervenbahnen im Gehirn bilden müssen, damit man auf Dauer seine eingefahrenen Trampelpfade verlassen kann. Ich selbst stehe erst am Anfang und habe einen weiten Weg vor mir. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass es die Kraft und Anstrengung letzten Endes wert ist. Denn keiner kann widersprechen, wenn ich sage, dass positive Gedanken 1000x angenehmer sind, als negative.
Ich möchte zukünftig mehr darauf achten, was ich denke und ggfs. die Richtung korrigieren. Dann klappt das auch mit dem freundlichen Gesichtsausdruck :-)
Lied: Don't worry , be happy von Bobby McFerrin
Heres a little song I wrote
You might want to sing it note for note
Don't worry
Be Happy
In every life we have some trouble
But when you worry you make it double
Dont worry
Be Happy
Dont worry be happy now Dont worry
Be happy
Dont worry be happy
Aint got no place to lay your head
somebody came and took your bed
Dont worry
Be happy
Your landlord say
your rent was late
He might have to Litigate
dont worry (hahahahahaha)
be happy
(look at me I'm happy)
Don't worry
Be happy
Hey i give you my phone number
when you worried call me Illmake
you happy
Dont worry
Be happy
Aint got no cash
aint got no style
aint got no gal to
make you smile
but dont worry
be happy
Cause when you
worry your face
will frown
And that will bring
everybody down so
Dont worry
be happy
Dont worry be happy now Dont worry
Be happy
Dont worry be happy
Now there is song I wrote
I hope you learned it
note for note
like good little children
Dont worry
Be happy
Listen to what I say
In your life expect
some trouble
But when you worry
you make it double
dont worry
be happy
be happy now! dont worry
be happy
dont worry be happy
dont worry dont do it
be happy
put a smile on your face
dont bring everybody
down like that
dont worry
it will soon pass
whatever it is
dont worry
be happy
im not worried
im happy
Sonntag, 27. Juli 2014
Verschnaufpause oder das Wort zum Sonntag
Nachdem es mir seit Freitagmorgen plötzlich nicht gutging, habe ich mich gestern wirklich aufgerafft und bin ins Fitness Studio gegangen. Nach meinem gestrigen Schreiben von wegen ,Arsch hochkriegen muss man selbst' konnte ich meinen inneren Schweinehund nicht gewinnen lassen und hab ihn nach einigem Rumgerenne in der Wohnung auch tatsächlich zu fassen bekommen und ihn an die Leine gelegt. Auf dem Weg aus der Wohnung, die Treppen runter und meine Straße entlang musste ich ihn hinter mir herziehen, denn er stemmte stur alle vier Pfoten in den Boden - so schnell gab er nicht klein bei. Monsieur hat schließlich auch seinen Stolz. Aber ich auch, Freundchen.
Also habe ich ihn gezogen bis ihm sprichwörtlich die Pfoten qualmten und er schließlich mit gesenktem Haupt hinter mir hertrottete. Erster Teil geschafft. Im Studio war ich also schonmal. Es war auch nicht viel los, so dass ich ohne Wartezeit an jedes der Geräte auf meinem Plan konnte. Ich mag das Gefühl, wenn meine Muskeln nach dem Training so schwer sind und es sich anfühlt, als wäre ich durchtrainiert wie Kacy Catanzaro (wenn ihr sie nicht kennt, googelt mal - sie ist einfach toll. Nur ungefähr so groß wie ein Grashüpfer, aber ein Energie- und Kraftbündel ohne gleichen).
Aber an Tagen wie diesen, hilft oft selbst das nicht mich besser zu fühlen. Ich hatte meinen Schweinehund besiegt (eine Schlacht bedeutet noch nicht den ganzen Krieg), hab brav meine Übungen gemacht, aber meine Laune besserte sich einfach nicht.
Also bin ich wieder nach Hause, ging duschen und legte mich mit einem Buch auf die Couch. Aber auch darauf konnte ich mich nicht konzentrieren, meine Gedanken drifteten immer wieder ab. Was ist los, warum bist du mies drauf, was ziehst du Montag im Büro an usw. Meine Gedanken kamen vom Hölzchen aufs Stöckchen und plötzlich stand ich im dichten Wald. Bis mir einfiel, dass ich im letzten Jahr ein Buch über Meditation gekauft habe. Dies suchte ich heraus und fing an zu lesen. Bei mir ist es meistens so, dass ich mir die Selbsthilfe-Bücher kaufe und auch lese, nur die Übungen meistens weglasse. Das bringt, nun ja, nicht wirklich viel. Also eigentlich nichts. Gar nichts.
Daher suchte ich mir eine Übung raus, die man sowohl morgens (am besten bei Sonnenaufgang - die spinnen wohl) oder abends vorm Schlafengehen macht. Ich war auch fest entschlossen die Übung zu machen, nur dann lag der Schweinehund so eng gekuschelt neben mir, dass ich gar nicht mehr aus dem Bett rauskam.
Heute Morgen bin ich dann aufgestanden (nein, nicht zum Sonnenaufgang) und hab mich auf Zehenspitzen ins Wohnzimmer geschlichen - der Schweinehund schlief noch. Hatte sich wohl gestern
mit dem ganzen Sträuben etwas verausgabt.
Im Wohnzimmer habe ich mich auf eine Decke gesetzt und zuerst mit den abgebildeten Dehnungsübungen aus dem Yoga (genannt Asanas) begonnen. Stellungen wie Die Kobra, Die
Heuschrecke und Der Schmetterling waren nur ein paar davon. Dann habe ich mir meinen Timer auf
fünf Minuten gestellt und mit der Meditation begonnen. Fünf Minuten gerade sitzen, im Schneider-,
halber oder voller Lotussitz.
Ich habe mich dafür entscheiden ein Wort als Mantra zu benutzen und es in den fünf Minuten ständig zu wiederholen, so dass meine Gedanken zu sehr damit beschäftigt sind, um abzuschweifen. Denkste! Meine Gedanken sind schon sehr rege Kerlchen, die flitzen hin und her, mal da und dann dorthin. Es war gar nicht einfach sich die volle Zeit auf das Wort zu fokussieren. Es hörte sich viel einfacher an, als es ist. Aber das steht auch im Buch. Und wie bei den meisten Dingen - Übung macht den Meister. Ich werde die Meditation nun fest in meinen Tagesablauf integrieren.
Nach der Meditation war ich zum Frühstück verabredet und mittags haben zwei Freundinnen und ich uns zum gemeinsamen Walken im nahegelegenen Wald getroffen. Anfangs waren meine Gedanken noch etwas betrübt, aber ich liebe den Wald, die Geräusche und den Geruch. Und dann noch zusammen mit zwei lieben Menschen dort zu walken, Fitness-Übungen, wie Sit ups, Liegestütze etc.
zu machen und dabei zu lachen und zu quatschen, hat soviel Spaß gemacht, dass der graue Schleier
sich lüftete und ich richtig gut drauf war. Es waren zwar nur 1,5 Stunden, aber so ausgefüllte 1,5 Stunden, dass sie für meine gute Laune den ganzen Tag reichten und noch immer reichen.
Wäre ich alleine gewesen, hätte ich mich niemals so motiviert bekommen, wie mit den beiden zusammen. Ich hätte mich wahrscheinlich eher geschämt, wenn ich Liegestütze etc. gemacht und die Jogger und Spaziergänger an mir vorbeigegangen und mich angegafft hätten.
Aber so war es ein alles in allem sehr schöner Tag von dem ich froh bin ihn erlebt zu haben.
Schönen Sonntag noch!
Das Buch heißt übrigens: Meditation für Dummies von Stephan Bodian - Wiley Verlag
Also habe ich ihn gezogen bis ihm sprichwörtlich die Pfoten qualmten und er schließlich mit gesenktem Haupt hinter mir hertrottete. Erster Teil geschafft. Im Studio war ich also schonmal. Es war auch nicht viel los, so dass ich ohne Wartezeit an jedes der Geräte auf meinem Plan konnte. Ich mag das Gefühl, wenn meine Muskeln nach dem Training so schwer sind und es sich anfühlt, als wäre ich durchtrainiert wie Kacy Catanzaro (wenn ihr sie nicht kennt, googelt mal - sie ist einfach toll. Nur ungefähr so groß wie ein Grashüpfer, aber ein Energie- und Kraftbündel ohne gleichen).
Aber an Tagen wie diesen, hilft oft selbst das nicht mich besser zu fühlen. Ich hatte meinen Schweinehund besiegt (eine Schlacht bedeutet noch nicht den ganzen Krieg), hab brav meine Übungen gemacht, aber meine Laune besserte sich einfach nicht.
Also bin ich wieder nach Hause, ging duschen und legte mich mit einem Buch auf die Couch. Aber auch darauf konnte ich mich nicht konzentrieren, meine Gedanken drifteten immer wieder ab. Was ist los, warum bist du mies drauf, was ziehst du Montag im Büro an usw. Meine Gedanken kamen vom Hölzchen aufs Stöckchen und plötzlich stand ich im dichten Wald. Bis mir einfiel, dass ich im letzten Jahr ein Buch über Meditation gekauft habe. Dies suchte ich heraus und fing an zu lesen. Bei mir ist es meistens so, dass ich mir die Selbsthilfe-Bücher kaufe und auch lese, nur die Übungen meistens weglasse. Das bringt, nun ja, nicht wirklich viel. Also eigentlich nichts. Gar nichts.
Daher suchte ich mir eine Übung raus, die man sowohl morgens (am besten bei Sonnenaufgang - die spinnen wohl) oder abends vorm Schlafengehen macht. Ich war auch fest entschlossen die Übung zu machen, nur dann lag der Schweinehund so eng gekuschelt neben mir, dass ich gar nicht mehr aus dem Bett rauskam.
Heute Morgen bin ich dann aufgestanden (nein, nicht zum Sonnenaufgang) und hab mich auf Zehenspitzen ins Wohnzimmer geschlichen - der Schweinehund schlief noch. Hatte sich wohl gestern
mit dem ganzen Sträuben etwas verausgabt.
Im Wohnzimmer habe ich mich auf eine Decke gesetzt und zuerst mit den abgebildeten Dehnungsübungen aus dem Yoga (genannt Asanas) begonnen. Stellungen wie Die Kobra, Die
Heuschrecke und Der Schmetterling waren nur ein paar davon. Dann habe ich mir meinen Timer auf
fünf Minuten gestellt und mit der Meditation begonnen. Fünf Minuten gerade sitzen, im Schneider-,
halber oder voller Lotussitz.
Ich habe mich dafür entscheiden ein Wort als Mantra zu benutzen und es in den fünf Minuten ständig zu wiederholen, so dass meine Gedanken zu sehr damit beschäftigt sind, um abzuschweifen. Denkste! Meine Gedanken sind schon sehr rege Kerlchen, die flitzen hin und her, mal da und dann dorthin. Es war gar nicht einfach sich die volle Zeit auf das Wort zu fokussieren. Es hörte sich viel einfacher an, als es ist. Aber das steht auch im Buch. Und wie bei den meisten Dingen - Übung macht den Meister. Ich werde die Meditation nun fest in meinen Tagesablauf integrieren.
Nach der Meditation war ich zum Frühstück verabredet und mittags haben zwei Freundinnen und ich uns zum gemeinsamen Walken im nahegelegenen Wald getroffen. Anfangs waren meine Gedanken noch etwas betrübt, aber ich liebe den Wald, die Geräusche und den Geruch. Und dann noch zusammen mit zwei lieben Menschen dort zu walken, Fitness-Übungen, wie Sit ups, Liegestütze etc.
zu machen und dabei zu lachen und zu quatschen, hat soviel Spaß gemacht, dass der graue Schleier
sich lüftete und ich richtig gut drauf war. Es waren zwar nur 1,5 Stunden, aber so ausgefüllte 1,5 Stunden, dass sie für meine gute Laune den ganzen Tag reichten und noch immer reichen.
Wäre ich alleine gewesen, hätte ich mich niemals so motiviert bekommen, wie mit den beiden zusammen. Ich hätte mich wahrscheinlich eher geschämt, wenn ich Liegestütze etc. gemacht und die Jogger und Spaziergänger an mir vorbeigegangen und mich angegafft hätten.
Aber so war es ein alles in allem sehr schöner Tag von dem ich froh bin ihn erlebt zu haben.
Schönen Sonntag noch!
Das Buch heißt übrigens: Meditation für Dummies von Stephan Bodian - Wiley Verlag
Samstag, 26. Juli 2014
Die Leere in mir
Ich hatte gehofft, dass es mir heute besser gehe. Leider bin ich aber eben mit der Angst und Traurigkeit aufgewacht. Heftiger als sonst in den letzten Monaten und sie ging auch nicht weg nachdem ich schon eine Weile wach war. Die Schwäche in beiden Oberarmen und die Hitze, die mir bis in die Fingerspitzen schießt, wie flüssige Lava, die durch meine Venen fließt. Dazu ein abgeschwächtes Gefühl der Übelkeit.
Ich habe Angst und ich weiß nicht wovor. Ich bin traurig und ich weiß nicht warum. Ohne die morgendliche Tablette wäre heute der Anfang einer Angstphase. Es hat meistens so angefangen, dass meine Laune merklich runterging, ohne wirklichen Grund, und 1-2 Tage später war ich wieder in meiner eigenen Welt der Angst und Hoffnungslosigkeit gefangen.
Besuch dort ist eher selten. Denn die meisten können es nicht nachvollziehen,
wenn ich sage: Ich habe Angst.
Sie fragen: Wovor?
Und ich erwidere: Ich weiß es nicht.
Dann herrscht meist Schweigen bei meinem Gegenüber. Ratlosigkeit. Sie sehen, wie ich leide, können mir aber doch nicht helfen. Können den Wall der Angst um mich herum nicht durchbrechen.
Und ich bin froh, dass sie es nicht können, denn wenn sie es könnten, hieße das, dass sie auch in dem Sog einer Angsterkrankung oder Depression stecken. Entweder im Anfangsstadium oder mittendrin.
Aber wie erklärt man jemandem, der dies nicht hat, was in mir vorgeht.... Ich kann nur sagen, dass mich in diesen Phasen die Angst beherrscht. Und die Hoffnungslosigkeit. Als hätte ich Scheuklappen
an, nehme ich kaum anderes um mich herum wahr, als diese beiden Dinge. Leidglich, wenn ich stark
abgelenkt werde, habe ich ein paar Minuten Ruhe, bevor das Schwächegefühl wiederkommt und ich wieder in den Gedankenwirrwarr der Angst gerate.
Gestern Abend habe ich noch eine Entdeckung gemacht, der ich bisher kaum Beachtung schenkte. Wenn es mir schlechter geht, kratze ich an meiner Kopfhaut. Meine Oma hat mich früher immer am Kopf gekrault. Das waren so schöne, entpsannende Momente. Ich merke oft gar nicht, dass ich dies auch mache, wenn ich z.B. ein Buch lese oder einen Film schaue. Also entspannt bin.
Gestern aber, als es mir nicht gut ging, kratze ich bis es blutete. Und das mache ich in den schlechten Phasen. Ich habe bisher nicht mal mit meiner Therapeutin darüber gesprochen, weil ich es gar nicht wahrnahm und als unbedeutend empfand. Aber ein Gespräch von Donnerstag fiel mir wieder ein. Manche Menschen ritzen sich die Haut auf, meist mit Gegenständen an Armen oder Beinen, bis sie
bluten. Ich kratze bis sie blutet. Evtl. gibt es dort Parallelen. Ich habe mal gelesen, dass Menschen sich ritzen, um sich Erleichterung zu verschaffen, Druck abzulassen. Ich kann gar nicht sagen,
warum ich mich kratze. Ich weiß nur, dass es vor Angstphasen auftritt - ich drifte wieder ab in die Angst und fühle nichts außer diese, so war es im letzten Jahr. Vielleicht, um etwas anderes außer Angst und Traurigkeit zu spüren.
Hier habe ich zwei Links zu diesem Thema rausgesucht:
http://www.spiegel.de/schulspiegel/leben/selbstverletzungen-warum-maedchen-sich-ritzen-a-524757.html
http://de.m.wikipedia.org/wiki/Selbstverletzendes_Verhalten
Als ich heute Morgen im Bett lag, habe ich Erna gefragt, was los ist, was sie mir mit Einläutung
dieser neuen Angstphase sagen will. Denn dass es eine neue Phase wäre ohne die Tabletten, daran
habe ich keinen Zweifel. Ich bekam keine wirkliche Antwort.
habe ich keinen Zweifel. Ich bekam keine wirkliche Antwort.
Vielleicht ist es, weil ich die letzten Tage wieder zuviel alleine war. Ich hatte zwar früh frei, aber hatte niemanden, mit dem ich die freie Zeit verbringen konnte. So bin ich 2x alleine Eis essen gegangen. Ich habe dabei gelesen, aber mit einer anderen Person als Gesellschaft wäre es schöner gewesen. Es war halt nichts und niemand da worauf ich mich nach dem frühen Feierabend freuen konnte. Ich war zwar froh, dass ich früher frei hatte, aber nur, da ich es auf der Arbeit nicht aushielt. Und das ist nun wirklich kein erfreulicher Grund.
Vorgestern bin ich ins Fitness Studio gegangen. Nach langer Zeit nochmal. Aber auch da trainierte ich alleine und redete mit fast niemandem. All diese Dinge machen mich traurig. Ich fühle mich dabei, als säße ich hinter einer Glaswand und schaue den anderen Kindern beim Spielen zu. Nah, aber doch nicht dabei.
Auch heute gehe ich wieder hin. Einfach nur, weil ich heute nichts anderes geplant habe. Und da wenigstens Leute sind. Auch wenn ich nicht mit ihnen rede, ich kann ihnen zumindest zuhören und mir so die Illusion schaffen, ich bin nicht allein.
In so einer Phase macht mir dann auch kaum etwas Spaß. Es ist halt nur Mittel zum Zweck - um nicht allein in der Wohnung zu hocken. Wenn ich mir den oben geschriebenen Text durchlese, denke ich, dass bei mir der zentrale Dreh- und Angelpunkt das Alleinsein ist. Dass daraus die Phasen entstehen. Meine Therapeuten und auch Ärzte sagen immer wieder, ich soll meinen Freundeskreis erweitern und mehr mit anderen Leuten unternehmen. Letztes Jahr habe ich auch damit begonnen. Nur es herrscht
ein Kommen und Gehen - manche bleiben für Jahre, andere verschwinden nach ein paar Wochen wieder.
Freundschaften zu schließen fällt mir nicht leicht. Aber Aktivitäten mit Bekannten wäre schon mal ein
Anfang. Es gibt die App Spontacts, die ich mir runtergeladen habe. Dort kann man Leute für gemeinsame Freizeitaktivitäten suchen. Es scheint so, dass es vielen Leuten so geht wie mir. Ich muss mich nur aufraffen. Und das fällt mir an manchen Tagen so unglaublich schwer. Ich denke, dass Leute mit mir nichts zu tun haben wollen, wenn ich nicht so gut drauf bin. Mich für seltsam halten. Also gehe ich gar nicht hin, sondern verkrieche mich zu Hause. Nur dadurch löst sich meine Einsamkeit nicht in Luft auf.
Anfang. Es gibt die App Spontacts, die ich mir runtergeladen habe. Dort kann man Leute für gemeinsame Freizeitaktivitäten suchen. Es scheint so, dass es vielen Leuten so geht wie mir. Ich muss mich nur aufraffen. Und das fällt mir an manchen Tagen so unglaublich schwer. Ich denke, dass Leute mit mir nichts zu tun haben wollen, wenn ich nicht so gut drauf bin. Mich für seltsam halten. Also gehe ich gar nicht hin, sondern verkrieche mich zu Hause. Nur dadurch löst sich meine Einsamkeit nicht in Luft auf.
Es stimmt zwar, dass man Depressionen willentlich nicht beeinflussen kann, genauso wenig wie ein gebrochenes Bein. Das heilt auch nicht in 4 Sekunden, nur weil ich das will. Aber dennoch liegt es an mir, was ich aus der Situation mache.
Mich hier in meinem Kokon, genannt Zuhause, zu verkriechen wird meine Situation nicht verbessern. Ich weiß, dass ich selbst den Arsch hochkriegen muss. Und das ist etwas, was ich willentlich beeinflussen kann. Ich kann zum Sport gehen. Ich kann zum Yoga gehen. Ich kann zum Kickboxen gehen.
Ich bin letztes Jahr auch dorthin gegangen, selbst in den schlimmsten Angstphasen, körperlich am Ende, da ich wochenlang nur abends etwas essen konnte. Und obwohl ich dachte, ich kippe um und mein Körper packt das nicht, bin ich hingegangen und habe mitgemacht.
Es war natürlich ein Mittel zum Zweck - ich konnte erst abends alleine zu Hause sein, denn ab nachmittags fing der graue Schleier an sich zu lichten, der tagsüber für mich über allem lag und die Scheuklappen verschwanden. Ich konnte sogar essen.
Aber ich habe dadurch auch Situationen gehabt, in denen ich trotz allem Freude empfang. Und wenn diese Momente sich summiert haben, ging die Angstphase irgendwann weg. Einfach so, wie von selbst. Und diese Freude empfinde ich, wenn ich mit anderen Personen, die ich mag, zusammen bin,
etwas unternehme. Am besten körperlich dabei aktiv bin.
etwas unternehme. Am besten körperlich dabei aktiv bin.
Aber dafür musste ich jedesmal meinen Arsch hochkriegen und einfach mitmachen, auch wenn ich k.o. war. In der Reha hatte ich auch eine Angstphase, was mich schwer enttäuschte, da ich ja dort war, um die Situation zu verbessern. Ich war körperlich wieder so schnell am Limit und fühlte mich schwach und müde. Aber zwei meiner Mitpatienten haben mich aufgepackt und mit mir eine Fahrradtour gemacht. Ich hatte Angst, da ich zwei Jahre kein Fahrrad mehr gefahren bin. Angst vorm Hinfallen, das ich vor ein Auto fahre - sprich einfach dass mir etwas passiert. Und ich ins Krankenhaus muss, dort ans Bett gefesselt und somit dort der Angst völlig ausgeliefert bin. Denn dort
gibt es keine Ablenkung.
Aber diese Fahhrradtour hat mich aus der Phase wieder rausgeholt. Irgendwann während dieser Tour hebte sich der Schleier und ich fand es einfach nur noch schön. Ich hatte die beiden, die mich verstanden und es war ein toller Tag, wofür ich ihnen heute noch dankbar bin.
Was ich damit meine ist, dass ich zwar diese Krankheiten habe, und dass es Krankheiten sind daran besteht kein Zweifel, aber ich habe es in der Hand, was ich daraus mache. Ich kann hier rumliegen und die Krankheiten gewinnen lassen. Oder ich kämpfe dagegen an. Und es ist ein Kampf. Jedesmal aufs Neue. Schweißtreibend, hart und mit einem unerbitterlichen Gegner, der jede Schwäche ausnutzt. Aber meistens kommen diese Dinge nicht von ungefähr und jeder, auch ich, sollte sich öfter die Zeit nehmen, um immer wieder zu hinterfragen, warum es jetzt wieder bergab geht.
Das heutige Schreiben dieses Textes hat mir sehr geholfen. Am Anfang fühlte ich mich traurig. Ausgeliefert. Jetz spüre ich wieder Kraft in mir.
Ich kann nicht hellsehen und ich weiß nicht, was das Leben noch für mich bereithält. Aber ich bin mir sicher, dass ich meinen Teil dazu beitragen kann, dass es ein für mich erfüllendes, zufriedenes Leben wird.
Und ich weiß, dass auch diese Phase wieder irgendwann zu Ende geht. Und sage mir, wie in dem Buch von Matthew Johnstone:
Es geht vorbei. Es geht vorbei. Es geht vorbei.
Oder: Morgen kommt ein neuer Himmel
(Buch von Lori Nelson Spielman, Krüger Verlag)
(Buch von Lori Nelson Spielman, Krüger Verlag)
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